Aktuelles: Waldstetten

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Staatlich anerkannter
Erholungsort im Ostalbkreis
Auch große Meister
haben klein angefangen
Autor: Frau Henkel
Artikel vom 07.07.2024

Musik und Begegnung 2024 - DANKE

Musik und Begegnung 2024 - Motto Italien

Bei allerbestem Wetter konnten wir eine tolle Veranstaltung abhalten.

Vielen Dank allen Teilnehmern und Besuchern!

Weitere Fotos folgen zeitnah.

Pressenachbericht

(MSW), Musik und Begegnung auf dem Waldstetter Kirchberg geriet abermals zum Publikumsmagnet. Rund zweieinhalb Stunden Programm mit einem Hit nach dem anderen nahm die Menschen einfach mit und das mit mehr als 150 Mitwirkenden. Das war voll überzeugend. Basta!

„Bella Italia“ in allen Facetten hieß es da auf dem Kirchberg, der wiederum satt gefüllt war so als mochten die Besucher dem sehr durchwachsenen Wetter der letzten Wochen trotzen. Und der Himmel riss dann auch auf, als „Donna e mobile“ aus Verdis Rigoletto und die vier Hauptthemen aus den „Jahres-Zeiten ‚“ von Antonio Vivaldi die Künste des Tutti-Orchesters preisgeben. Das hat Stil, genauso wie die Idee die Band „Due piu Due“ in die Veranstaltung einzubinden. Die drei Herren verbreiten viel Spaß, denn sie liefern Lieder, welche die Musikschulaktiven nicht bedienen. Schon das eingehende „Volare“ verführt zum Singen und Mitmachen – und so war es auch geplant.

Katrin Hascher und Carola Disam führten mit der Früherziehung eine mitreißende „Tarantella“ auf, bevor der Grundschulchor der Gemeinschaftsschule Unterm Hohenrechberg mit Chorleiter und Pianist Harald Elser richtig in die Vollen ging. Der Hit „Il gallo canto“ mit dem Tricolore Fähnchen und „Ein hoch auf uns“ von Andreas Bourani waren echte Mitsinghits, genauso wie „Sha la la“. Das hatte einfach Pep.

Gediegen, sauber intonierte Blechbläsermusik schloss sich an. Unter Leo Becker und Carola Disam überzeugten Hits von Tilman Susato aus der Renaissance: La Pavane und La Mourisque sind bekannteste Ohrwürmer, genau wie das Kopfthema aus Giuseppe Verdis Oper „Aida“. Da nahm sich das zarte „Capri Fischer“ Thema der drei Lehrkräfte Bleicher, Alber und Maier auf den Akkordeonen super aus. Johannes Groß und seine kleine Bigband aus Saxophonen, Klarinetten, Band und Percussion überzeugten mit dem „Mambo Italiano“, den kein Geringerer als Dean Martin schon in seiner fantastischen Mischung aus italienische Cantilene und spanischem Rhythmus schon 1957 eingespielt hat.

Schön spritzig obertonlastig war „Tiritomba“ der Blockflöten (Leitung Carmen Bleicher) und die Spielerinnen und Spieler konnten auch noch gut singen! Das wurde konsequent mit den „Zwei kleinen Italienern“ fortgeführt – die Querflöten spielten sehr diffizil, luftig und frisch. Dazwischen hatte Due piu Due wieder absolute Hits beigesteuert – wenn man „Italienische Nächte“ als ein Erfolgsmodell ansieht – so war dieser italienische Nachmittag auch eine echte Stimmungsbombe

Besonders groß fielen die Tastenorchester von Ilona Kohl (Anfänger) und Iris Alber (Fortgeschrittene) auf: Das Kinderlied „Bolli, bolli, Pentolini“ wirkte genauso präzise wie die klassische „La Follia“. Da wollte das stattliche Gitarrenorchester (Thilo Schimmele und Volker Held) nicht nachstehen: „Carnaval di Venezia“ Mit dem Hut, der drei Ecken hat und das beschwingte „Bella Ciao“ machten Eindruck; vor allem auch in der Kooperation. Maurizio Orlando war der bestaunte Gitarrensolist, bevor er wieder mit Due Piu Due in die Vollen ging. Kongenial mit dabei Toni Mangieri am Bass und Sohn Orlando an den Drums.

Tastenorchester Fortgeschrittene und Gesangssolistin Michaela Trapp Barth umschmusten die Ohren mit dem Klassiker „That´s Amore“, bevor der geradlinige Shuffle aus „Felicità“ (Albano und Romina Power) die Szenerie beherrschte. Die Streicher konnten noch eine ganz seriöse, fast ernste Seite öffnen. „O mio babbino caro“ von Puccini, „Lascia ch'io pianga“ von G.F. Händel und der „Italian Ground“ kam beim Publikum bestens an. Derweil heizte der Rocco Granata Hit „Marina“ weiter die Gemüter an.

Eine echte Trommelbatterie der Percussionklasse (Leitung Manfred Fischer) und Carmen Bleicher als Akkordeonsolistin brachte den Rondo Veneziano Klassiker „San Marco“ aus den 80er Jahren ins Spiel. Hier um auch den „Bella Italia Nachmittag“ gelungen Zu beenden. Fazit: mehr als 150 Mitwirkende und eine furiose Italoband brachten eine neue Nuance an den Tag. „Wir können auch italienisch“.